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Fahrsicherheitstrainings mit Rollatoren

Viele Unfälle mit den Gehhilfen wären vermeidbar

Viele Unfälle mit den Gehhilfen wären vermeidbar | Großmutter mit Rollator auf der Wiese mit Enkelkindern
Wie Sie mit dem Rollator sicher unterwegs sind | © famveldman - fotolia.com

Rollatoren sind für Unfallpatienten und viele ältere Leute ein unverzichtbares Hilfsmittel zum Erhalt der eigenen Selbstständigkeit. Doch der Umgang mit den rollenden Gehhilfen sollte erprobt sein, sonst drohen schwere Stürze – nicht nur an Bordsteinkanten oder beim Einstieg in den Bus. Wir haben die wichtigsten Empfehlungen zum richtigen Umgang mit dem Rollator zusammengestellt.

Jeder Mensch ist anders, die Zahl der Rollatormodelle ist unabsehbar groß. Dennoch gibt es ein paar Tipps, die es zu beherzigen lohnt – vor dem Kauf, bei den Einstellungen und der Ausrüstung, beim Training und im Alltag unterwegs.

1. Was Sie bei Rollatoren vor dem Kauf bedenken sollten

Bereits bei der Entscheidung für einen Rollator sollten Sie auf Maße achten, die Ihrem Gewicht, Ihrer Größe und Kraft entsprechen. Sind die Gehhilfen nicht an den jeweiligen Nutzer angepasst, so sind sie in Situationen wie auf Kopfsteinpflaster, Stufen oder bergab nur schwer handhabbar. Ernstzunehmende Unfälle sind oftmals das Ergebnis. Achten Sie beim Kauf auf folgende Kriterien oder lassen Sie sich im Fachhandel beraten.

  • ein Eigengewicht deutlich unter 10 Kilogramm erleichtert das Heben
  • ausreichende Belastbarkeit entsprechend Ihrem Körperbau sorgt für die nötige Stabilität
  • eine komfortable Sitzhöhe zwischen 50 und 60 Zentimeter gewährleistet sicheres Hinsetzen und Aufstehen
  • höhenverstellbare Handgriffe ermöglichen einen rückenfreundlichen aufrechten Gang
  • die Handbremsen sollten für eine optimale Kraftübertragung möglichst dicht am Griff liegen
  • ein Rückengurt verschafft Erholung auch bei längeren Pausen

2. Wie Sie Ihren Rollator alltagstauglich einstellen

Die beste Gehhilfe nützt nichts, wenn sie nicht korrekt eingestellt ist. Im ungünstigsten Fall schädigt sie sogar, beispielsweise durch eine schlechte Haltung oder nicht ausreichend funktionierende Bremsen. Passen Sie den Rollator vor Gebrauch an Ihre Bedürfnisse an.

  • Prüfen Sie, ob die Sicherung gegen versehentliches Zusammenklappen des Rollators richtig eingerastet ist.
  • Stellen Sie die Griffe auf Höhe Ihrer Handgelenke ein. Positionieren Sie sich dafür aufrecht vor die Gehhilfe und lassen Sie die Arme hängen.
  • Bestücken Sie den Rollator mit Reflektoren und Beleuchtung, so sind Sie auch im Dunkeln sicher unterwegs.
  • Hilfreich ist auch eine kleine Fahrradglocke, um sich im lauten Verkehr der Stadt effektiv bemerkbar zu machen.

3. Wie Sie mit der Gehhilfe im Vorfeld trainieren können

Mit dem Rollator unterwegs zu sein, ist gewöhnungsbedürftig. Die Probefahrt in der Wohnung scheint spielend leicht, doch der Großstadtdschungel hält so manche Überraschung bereit. Bevor Sie sich mit dem Rollator beispielsweise auf den zentralen Omnibusbahnhof wagen, sollten Sie in einem verkehrsberuhigten Wohngebiet, am besten gemeinsam mit einer Begleitperson, die Standards trainieren.

  • vorwärts, rückwärts, bergauf und bergab auf glattem und unebenem Untergrund gehen sowie auf der Stelle drehen
  • hinsetzen und aufstehen an einer Parkbank, nutzen des Rollatorsitzes
  • überwinden von Bordsteinkanten und Treppenstufen

4. Worauf es beim Fahren mit dem Rollator zu achten gilt

Ihr Rollator erfüllt alle sicherheitsrelevanten Kriterien, er ist verkehrssicher aufgebaut sowie auf Ihre Person eingestellt und Sie haben mit ihm bereits ein erstes Training absolviert. Sie sollten sich erst auf die Straße wagen, wenn Sie sich tatsächlich sicher im Umgang mit dem Rollator fühlen. Hier noch ein paar praktische Hinweise für den Alltag.

  • Gehen Sie immer aufrecht und dicht hinter dem Rollator her, um ein Wegrutschen zu verhindern.
  • Stellen Sie sich bei kurzen Ampelphasen direkt vor alle anderen, die Klingel hilft, um durchgelassen zu werden.
  • Lassen Sie bergab die Bremsen schleifen und sparen Sie so Kraft. Sie können mit den Bremsen sogar etwas lenken.
  • Fahren Sie Bordsteine am besten schräg an und heben Sie ein Rad nach dem anderen auf die neue Höhe.
  • Nutzen Sie die Ankipphilfe oder rüsten Sie diese nach, um die Vorderräder auch bei voller Beladung des Rollators anheben zu können.
  • Beladen Sie den Rollator nicht zu schwer und immer gleichmäßig. Mehr als 5 Kilogramm sollten nicht in den Korb.
  • Hängen Sie keine Taschen oder Beutel an die Griffe. Wichtige Dinge wie Schlüssel und Geldbörse tragen Sie am besten direkt am Körper.

Fachkundiges Rollatortraining

Sollten Sie sich trotz der Tipps nicht sicher sein, nutzen Sie das Angebot eines Rollatortraining vor Ort. In vielen Gemeinden werden Rollatortrainings in Kooperation mit den Verkehrsbetrieben von der Polizei organisiert. Fragen Sie hier gezielt nach.

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