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Wohnen - Teil 1

Leben ohne Hürden

Mit einfachen Mitteln zu mehr Barrierefreiheit

Barrierefreies Wohnen - Frau und Mann vor einem Haus
Leben ohne Hürden | © lev dolgachov - fotolia.com

Zuhause wohnen – unabhängig und selbstbestimmt, trotz Handicap oder hohem Alter? Die Anforderungen an die eigenen vier Wände ändern sich. In Deutschland werden inzwischen mehr Rollatoren als Kinderfahrräder pro Jahr verkauft. Unsere Gesellschaft altert. Barrierefreies Wohnen ist das Schlüsselwort. Doch was genau steckt dahinter? Welche Möglichkeiten gibt es bei einer Wohnungsanpassung und was sollte man bei Umbaumaßnahmen unbedingt beachten?

Barrierefreies Wohnen bedeutet zunächst einmal, dass Räume, Terrassen oder Balkone auch für Menschen mit Behinderung oder beispielsweise Senioren begehbar, nutzbar und zugänglich sind, Alltagsgegenstände bequem erreichbar – und das selbstständig, ohne fremde Hilfe. Dabei ist nicht überall, wo Barrierefreiheit draufsteht, auch tatsächlich Barrierefreiheit drin. Spätestens wenn Sie sich bei Wohnraumanpassungen um staatliche Fördermittel bemühen, wird für Sie auch die Einhaltung gültiger DIN-Normen relevant.

Welche Begriffe Barrierefreiheit garantieren

Wenn Sie beim Umbau Ihres Bades Fördermittel Ihrer Pflegekasse in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie bei Ihren Umbaumaßnahmen die gültigen DIN-Normen einhalten. Besprechen Sie dies vorher mit der zuständigen Firma. Achten Sie dabei explizit auf die Begriffe „barrierefrei“ und „rollstuhlgerecht“. Das sind die einzigen Begriffe, die eine bestimmte Ausstattungsqualität garantieren. Sie sind in der DIN 18040 genau definiert. Begriffe wie „altengerecht“, „seniorengerecht“, „barrierearm“, „schwellenarm“, „barrierereduziert“ etc. sind dagegen nicht gesetzlich festgelegt.

Doch worauf kommt es bei entsprechenden Umbaumaßnahmen im Wesentlichen an? Wie kann Ihr Zuhause mit einfachen Mitteln alters- oder behindertengerecht modernisiert werden? Wir laden Sie ein zu einem kleinen Rundgang durch Ihre Wohnung, geben Ihnen wichtige Informationen zum Thema Barrierefreiheit sowie interessante und hilfreiche Tipps. Aufgrund der Komplexität der Thematik beschränken wir uns in unserer Artikelserie auf Grundanforderungen einer Wohnung bei Beeinträchtigungen motorischer Art.

1. Teil: Leben ohne Hürden – Mit einfachen Mitteln zu mehr Barrierefreiheit
2. Teil: Treppauf, treppab – Barrierefreiheit beginnt bereits vor dem Haus
3. Teil: Alles fest im Griff – Sicherheit im Bad
4. Teil: Kurze Wege beim Kochen und Backen – Die ergonomische Küche
5. Teil: Weniger ist manchmal mehr – Stolperfalle Wohnzimmer
6. Teil: Schlafzimmer ohne Nischendasein – Gönnen Sie sich erholsamen Schlaf
7. Teil: Hauptsache Platz – Mit kleinen Änderungen barrierefreie Lösungen schaffen

Barrierefreies Wohnen

  • Barrierefreies Wohnen - Rollstuhlfahrerin auf einer WendeltreppeWohnen - Teil 2

    Treppauf, treppab

    Barrierfreiheit beginnt bereits vor dem Haus
    Zwei, drei Treppenstufen bis zur Haustür können für Personen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, zu einem echten Hindernis werden.
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  • Barrierefreies Wohnen - Frau im Bad vor einem SpiegelWohnen - Teil 3

    Alles fest im Griff

    Sicherheit im Bad
    Durch kluge bauliche Veränderungen lässt sich das Badezimmer selbst im Nachhinein noch barrierefrei gestalten - ohne irgendwelche Abstriche im Design.
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  • Barrierefreies Wohnen - Frau vor den Backofen gebeugtWohnen - Teil 4

    Kurze Wege beim Backen und Kochen

    Die ergonomische Küche
    Eine ergonomisch angepasste Küche erfordert eine sinnvolle Zuordnung von Arbeitsfeldern, um Abläufe kraftsparend und ohne große Wege durchführen zu können.
    Mehr Infos
  • Stolperfalle Wohnzimmer - Frau mit Kopfhörern auf der CouchWohnen - Teil 5

    Weniger ist manchmal mehr

    Stolperfalle Wohnzimmer
    Echte Barrierefreiheit schließt das Wohnzimmer mit ein.Großzüge geschnittene Räume sind eindeutig von Vorteil, da Bewegungsfläche besonderes wichtig ist.
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  • Barrierefreies Wohnen - Großeltern mit Enkeltochter beim Kuscheln im BettWohnen - Teil 6

    Schlafzimmer ohne Nischendasein

    Gönnen Sie sich erholsamen Schlaf
    Auch im Schlafzimmer gibt es einige Möglichkeiten, um den Komfort und die Sicherheit zu erhöhen – einige sind sehr kostengünstig umzusetzen.
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  • Barrierefreies Wohnen - Rollstuhlfahrer am Tisch beim Aufschrauben einer alten KameraWohnen - Teil 7

    Hauptsache Platz

    Mit kleinen Änderungen barrierefreie Lösungen schaffen
    Die Wohnung in vollem Umfang nutzen zu können, unabhängig der persönlichen körperlichen Verfassung, das muss Barrierefreiheit im Idealfall leisten.
    Mehr Infos
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