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Barrierefreies Wohnen - Teil 5

Weniger ist manchmal mehr

Stolperfalle Wohnzimmer

In den vorherigen Teilen unserer Artikelserie zum Thema barrierefreies Wohnen haben wir uns mit den zentralen Hürden für ein selbstbestimmtes Wohnen bei körperlicher Behinderung und im Alter befasst. Hier standen der Zugang zur Wohnung, ein altersgerechtes Bad und eine effiziente Küche im Mittelpunkt. Doch echte Barrierefreiheit schließt natürlich auch die Bereiche Wohnen und Schlafen mit ein.

Großzüge geschnittene Räume sind auch hier eindeutig von Vorteil, da Bewegungsfläche, besonders für auf Gehhilfen angewiesene Menschen, wichtig ist. Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit besteht häufig eine gewisse Diskrepanz. Stellen Sie Ihre Wohnung deshalb nicht unnötig voll und verbannen Sie Möbelstücke, die Sie nicht unbedingt benötigen. Das gibt Ihnen die notwendige Bewegungsfreiheit und erleichtert ganz nebenbei das mit zunehmendem Alter beschwerlicher werdende Putzen.

Komfort ohne Kabelsalat

Achten Sie darauf, dass keine störenden Kabel im Weg liegen. Für ein barrierefreies Wohnen eignen sich schnurlose Telefone oder Laptops mit WLAN-Anschluss. Natürlich lassen sich nicht alle Kabel vermeiden. Mehrere lose Leitungen sollten Sie jedoch mit Kabelbindern zusammenführen und nach Möglichkeit in Kabelschächten kaschieren – sie stellen andernfalls eine echte Stolpergefahr dar. Vielleicht räumen Sie in diesem Zusammenhang auch gleich noch den alten Teppich oder Läufer mit aus und verbannen so eine weitere Gefahrenquelle aus Ihrem Wohnzimmer.

Es werde Licht

Sorgen Sie, wie in allen anderen Räumen auch, für ausreichend Licht. Um unnötige Wege zu vermeiden und die Bedienung schwer zugänglicher Lampen zu vereinfachen, schaffen Sie sich am besten per Fernbedienung schaltbare Steckdosen und Lichtschalter an, wie sie in jedem gut sortierten Elektrofachhandel erhältlich sind.

So bequem eine weiches Sofa auch ist: Sessel und Couch sollten nicht zu tief sein. Das kann einerseits Schmerzen beim Hinsetzen verursachen, aber auch Probleme beim späteren Aufstehen. Sie können Ihre vorhandenen Möbel ganz einfach durch entsprechende Untersätze an den Füßen auf eine angenehme Sitzposition erhöhen. Altersgerechte Sessel sind mitunter sogar elektronisch regelbar und lassen sich per Knopfdruck auf eine für Sie angenehme Höhe einstellen.

Sollten Sie in diesem Zusammenhang mit einer Neuanschaffung liebäugeln, achten Sie am besten darauf, dass das Obermaterial Ihrer Sitzmöbel leicht zu reinigen ist. Wenn Ihnen dann mal ein Getränk umkippt, ist der Fleck schnell wieder weg. Andernfalls helfen auch einfache Sesselüberzüge. Aber bitte keine weit ausladenden Tagesdecken, sonst sind Stürze quasi vorprogrammiert.


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  • ergonomie
01.12.2016

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