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Umgang mit Tablet, Smartphone und Co. - wertvolle Tipps für Senioren

Smartphones können auch für ältere Menschen eine sinnvolle Bereicherung darstellen. | © pikselstock – stock.adobe.com

Smartphones und Tablets sind nicht nur bei Jugendlichen beliebt. Auch die ältere Generation hat die mobilen Helfer längst für sich entdeckt. Mangelnde Erfahrung und Berührungsängste im Umgang mit der Technik können die ersten Schritte in die digitale Welt jedoch erschweren. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, mit etwas Neuem anzufangen! Auch im Alter können Frauen und Männer sich mit Smartphone, Tablet und Co. vertraut machen.

Zumal es viele Gründe gibt, warum die smarten Geräte vor allem für ältere Menschen einige Vorteile bereithalten – und das nicht nur, um den Anschluss an die Familie zu intensivieren. Doch welches Smartphone ist für Senioren sinnvoll? Welche Schwierigkeiten treten im Umgang mit der Technik auf und wo können ältere Menschen lernen, diese Hürden zu überwinden?

Smartphones und Tablets für Senioren

Smartphones sind leistungsstarke Mini-Computer, die über einen sogenannten Touchscreen bedient werden. Diese ungewohnte Art der Bedienung fällt vielen anfangs etwas schwer. Daher sollte man beim Einrichten einige Tipps beachten, um älteren Menschen den Einstieg so leicht wie möglich zu machen:

  1. Entscheiden Sie sich für ein Gerät mit einem großen Display mit ausreichender Helligkeit. Einige Modelle wurden darüber hinaus zusätzlich mit einer Tastatur ausgestattet, um die Bedienung zu erleichtern.
  2. Die Nutzeroberfläche des Smartphones am besten auf das Notwendigste reduzieren. So findet man sich schneller zurecht.
  3. Auch die Anordnung der Apps sollte klar gegliedert und durch Texte unterstützt werden. Hier gilt: Weniger ist mehr. Im Laufe der Zeit können weitere Apps installiert werden.
  4. Überprüfen Sie vor dem Kauf, ob das Modell mit einem Hörgerät kompatibel ist, sollten Sie eines verwenden. Die Hörgerätetauglichkeit ist an der Kennzeichnung HAC (Hearing Aid Compatibility) zu erkennen. Dies ist jedoch kein Prüfsiegel. Wer sich nicht auf die Herstellerangaben verlassen möchte, sollte das Gerät vor dem Kauf testen.
  5. Viele Handys sind mit einer Notruffunktion ausgestattet, die individuell konfiguriert werden kann. Wird die Notruftaste betätigt, baut das Smartphone sofort eine Verbindung mit der hinterlegten Rufnummer auf.
  6. Schriftgröße, Kontrast und Helligkeit sollten so eingestellt sein, dass alle Informationen dauerhaft gut lesbar sind.

Tipp: Fällt die Feinmotorik zunehmend schwer, kann die Anschaffung eines Tablets sinnvoller sein. Ein Tablet ist eine Mischung aus Laptop und Smartphone. Die Geräte ermöglichen einen kompletten Zugang zum Internet, verfügen über ein großes Touchdisplay und lassen sich – mit entsprechenden Apps und Einstellungen – seniorenfreundlich einrichten.

Hürden auf dem Weg in die digitale Welt

Wer ein Smartphone oder Tablet sein Eigen nennt, genießt zahlreiche Vorteile. Man muss nicht erst zur Bank fahren, um Geld zu überweisen und kann rund um die Uhr kommunizieren. Dennoch sind vielen Senioren die technischen Hürden zu groß.

Die Erstinbetriebnahme des Gerätes stellt meist die größte Schwierigkeit dar. Die vielfältigen Anwendungen können abschreckend wirken. Zu groß ist die Angst, etwas falsch zu machen oder versehentlich zu löschen und somit wichtige Informationen zu verlieren.

Oft braucht es Vorwissen, um Smartphones und Tablets nutzen zu können. Komplizierte Einstellungen, überladene Funktionsumfänge und eine schlecht bedienbare Oberfläche sind weitere Nutzungsbarrieren. Da das Sehvermögen mit zunehmendem Alter abnimmt, kann auch die Größe der Bedienelemente auf dem Display Probleme bereiten.

Weiterhin können Bedienungsanleitungen zu einer Herausforderung werden. Die vielen fremden Begriffe sorgen für Verunsicherung. Auch das Einrichten des Benutzerkontos sowie die Eingabe persönlicher Daten stellt für viele ein Problem dar und löst Sicherheitsbedenken aus.

Meist ist es die jedoch Angst vor dem Unbekannten und davor, mit der Bedienung des Smartphones überfordert zu sein. Doch diese Angst ist unbegründet. Den Umgang mit digitalen Medien zu erlernen, ist keine Frage des Alters – es ist eine Übungssache.

Hilfe statt (digitale) Hürde: Wo Senioren Unterstützung bekommen können

Wer mit der Nutzung von Smartphone und Co. nicht vertraut ist, muss sich keine Sorgen machen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Unerfahrenen bei der Einrichtung und der Nutzung helfen.

Familie, Freunde und Bekannte

Meist kennen sich Kinder und Enkelkinder mit der Funktionsweise von Tablets und Smartphones sehr gut aus und können ihr Wissen problemlos vermitteln. Vielleicht gibt es auch einen lieben Nachbarn, der das vorhandene Problem lösen kann. Freunde können ebenfalls eine potenzielle Unterstützung sein.

Ehrenamtliche Helfer

Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich, um älteren Menschen beim Umgang mit der digitalen Technik zu helfen. So gibt es bei den Maltesern zum Beispiel die ehrenamtlichen IT-Lotsen, die Fragen rund um Smartphones und Co. beantworten. Derartige Angebote bestehen in vielen Städten.

Anleitungen aus dem Internet

Wer mit einem Computer umgehen kann, findet im Internet viele Seiten mit Anleitungen, in denen die Funktionen von Smartphones und Tablets erklärt sind. Falls kein Computer vorhanden ist: Viele städtische Bibliotheken bieten Computerarbeitsplätze mit Internetzugang. Ein weiterer Vorteil ist, dass es in unmittelbarer Nähe meist Ansprechpersonen gibt.

Kurse

Ältere Menschen können auf eine Vielzahl von Smartphone-Kursen zurückgreifen, die beispielsweise von Volkshochschulen, Mehrgenerationenhäusern und Seniorenvereinen angeboten werden.

Neben Vor-Ort-Veranstaltungen gibt es Online-Kurse, die Senioren fit für den Umgang mit dem Smartphone machen. Die „Digitalen Engel“ stehen einem beispielsweise über Online-Schulungen zur Seite und vermitteln praxisnah, wie tägliche Abläufe durch digitale Anwendungen bereichert und erleichtert werden können.

Smartphones und Tablets – auch für ältere Menschen ein Gewinn

Was ein Smartphone kann, geht über die Möglichkeiten eines gewöhnlichen Telefons weit hinaus. Viele Funktionen und Möglichkeiten können einen mehrwertigen Zugewinn darstellen und sogar die allgemeine Lebensqualität verbessern.

Soziale Kontakte halten

Der große Vorteil eines Smartphones ist, dass man jederzeit mit Familie und Freunden in Kontakt treten kann. Die digitalen Geräte bieten barrierefreie Kommunikationsmöglichkeiten. Eine SMS an die Liebsten senden oder über WhatsApp (Sprach-)Nachrichten und Bilder verschicken – alles ist möglich. Fast alle Smartphones bieten die Möglichkeit, Textnachrichten einzusprechen statt zu tippen.

Auch die Videotelefonie ist eine tolle Option, um mit den Liebsten rund um den Erdball zu kommunizieren. Vor allem, wenn Kinder und Enkelkinder nicht am selben Ort leben, können regelmäßige Videoanrufe Familien näher zusammenbringen.

Ob es Videos von den ersten Schritten der Enkelkinder, Urlaubsfotos oder Nachrichten mit Grüßen sind – einzigartige Momente lassen sich mithilfe von Smartphones und Tablets problemlos teilen und miterleben – und das in Echtzeit.

Foto eines Paares mit Smartphone

Ein spontaner Videoanruf der Enkel ist immer eine freudige Überraschung. | © Lumos sp – stock.adobe.com

Leicht zu transportieren

Auf der Couch, im Bett oder im Urlaub: Smartphones und Tablets lassen sich aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer schmalen Form bequem transportieren und an jedem Ort nutzen.

Mobil unterwegs

Viele Senioren bewegen sich zu Fuß in der näheren Umgebung, nutzen öffentliche Verkehrsmittel oder unternehmen Fernreisen. Mithilfe eines Smartphones können Fahrpläne und Fahrzeiten abgerufen und Informationen zu Reisen und Unterkünften eingeholt werden.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann sich eine Navigationsapp herunterladen. Der Nutzer gibt Startpunkt und Zielort ein – und die App ermittelt den Weg und zeigt die Route an.

Sicherheit im Notfall

Apps können im Ernstfall lebensrettende Begleiter sein. Wer kein Senioren-Smartphone mit Notfallknopf besitzt, kann mit einer entsprechenden Notrufapp per Klick einen Notruf absetzen. Dieser geht – je nach Einstellung des Anwenders – entweder in einer Notrufzentrale oder bei einem Familienmitglied ein. Die Ortungsfunktion ermöglicht es sogar, den Aufenthaltsort des Nutzers automatisch zu ermitteln.

Tipp: Wird das Smartphone oft zu Hause vergessen, kann hier auch eine sogenannte Smartwatch eine gute Option sein.

Bequem online einkaufen

Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, Einkäufe zu tätigen. Ob Kleidung, Elektrogeräte oder Nahrungsmittel – hier findet sich nahezu alles, was es auch in der realen Welt zu kaufen gibt. Mit beachtlichen Vorteilen: Internetgeschäfte haben keine Öffnungszeiten – und liefern bis vor die Haustür.

Erinnerungen festhalten

Schön ist auch die Möglichkeit, mit dem Smartphone Erinnerungen festzuhalten. Auf der Familienfeier ein Video aufnehmen, Fotos von den Enkelkindern machen oder das Treffen mit den alten Schulkameraden festhalten – ein Klick reicht aus, um schöne Momente einzufangen und sie mit Familie und Freunden zu teilen.

Seniorengruppe macht ein Selfie

Um Selbstporträts beziehungsweise „Selfies“ aufzunehmen, gibt es Hilfsmittel wir die sogenannten „Selfie-Sticks“. | © Robert Kneschke – stock.adobe.com

Unterhaltung und Beschäftigung

Tablets und Smartphones haben vielfältige Unterhaltungsprogramme zu bieten. Das können Filme, Hörbücher und E-Books sein. Viele Fernsehsender stellen ihre Sendungen im Internet zur Verfügung, sodass verpasste Sendungen zu jeder Uhrzeit angeschaut werden können. Auch Dokumentationen und Spielfilme sind in den Mediatheken zu finden.

Wer gerne spielt, findet – neben klassischen Kreuzworträtseln und Sudokus – viele weitere Spiele. In den meisten Fällen sind diese sogar kostenlos.

Die Gesundheit im Blick

Senioren mit gesundheitlichen Problemen können verschiedene Apps installieren, die der Vorsorge dienen. Mit diesen Apps lassen sich Gesundheitsdaten erfassen, speichern und auswerten. Meist ist sogar eine direkte Weiterleitung an den behandelnden Arzt möglich.

Apps, die wie ein Wecker funktionieren und eine Erinnerungsfunktion haben, unterstützen den Nutzer dabei, seine Therapiepläne mit Medikamenten, Messungen und Arztterminen einzuhalten.

Wer mit gezielten Bewegungsübungen etwas für seine Gesundheit tun möchte, kann sich eine Fitnessapp herunterladen. Bewegung ist schließlich – wie viele Studien beweisen – die beste Methode, um Körper und Geist jung zu halten.

Wissen online erweitern

Geistige Fitness ist ebenso wichtig wie körperliche Bewegung. Senioren können mit Tablets und Smartphones die komplette digitale Welt erobern. Und dort findet sich alles, wonach gesucht wird: Nachrichten, Wissensartikel, Kochrezepte, Anleitungen in Form von Text und Videos und jede Menge weitere Inhalte.

Über Sprachassistenten kommunizieren

Manchmal lässt sich mit gesprochenen Worten mehr bewegen: Mithilfe eines integrierten Sprachassistenten können Smartphone-Nutzer Informationen und Neuigkeiten wie beispielsweise Wettervorhersagen per Sprachsteuerung in Erfahrung bringen. Es genügt, den Sprachassistenten zu aktivieren und die entsprechende Frage zu stellen.

Nicht nur das: Der Nutzer kann per Sprachsteuerung Anrufe tätigen, sich Nachrichten vorlesen lassen und diverse Apps bedienen. Und das alles, ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. Sprachbefehle ersparen mühsames Tippen und sorgen dafür, dass man direkt zu den gewünschten Informationen gelangt.

Fazit

Smartphones, Tablets und Co. stellen eine Bereicherung für unseren Alltag dar. Auch ältere Menschen profitieren von den Vorteilen, die diese modernen Geräte bieten. Digitale Medien geben Senioren die Möglichkeit, aktiv am Leben teilzunehmen. Sie können ihre Hobbys und Interessen pflegen, jederzeit Kontakt zu Familie und Freunden aufnehmen und ihre Gesundheitsdaten im Blick behalten. Sofern die Mini-Computer mit entsprechenden Notruffunktionen ausgestattet sind, erhöhen sie außerdem die Sicherheit.

Wer die anfänglichen Berührungspunkte überwindet, wird schnell feststellen, dass die Technik viele Vorteile bereithält. Mit der richtigen Unterstützung kann jeder den Einstieg in die digitale Welt meistern!

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