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Barrierefreies Wohnen

Ein Garten ohne Barrieren

Das Leben im Freien genießen

Gartenarbeit kann Arbeit sein, muss sie aber nicht. Ein richtig geplanter und gut angelegter Garten ist vor allem eines: Entspannung pur – auch für Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten.

Beim Thema Barrierefreiheit denken wir in aller erster Linie an Maßnahmen für die eigene Wohnung. Doch wer verbringt nicht gern die Zeit im heimischen Garten, beim gemütlichen Sonnenbad auf der Terrasse, mit der Pflege von Blumen, Planzen oder einem eigenen Gemüsebeet. Um den Erholungswert eines Gartens voll auskosten zu können, sollte dieser unbedingt barrierefrei gestaltet sein.

Barrierefreie Wege

Grundsätzlich sollten Sie die Wege für Rollstühle und Rollatoren etwas breiter anlegen – mindestens 1,20 Meter. Vermeiden Sie scharfe Kurven und rechtwinklige Abzweigungen oder erweitern Sie an diesen Stellen die Wege etwas mehr, da für den Wendekreis eines Rollstuhls mindestens anderthalb Meter notwendig sind. Bedenken Sie, dass ein starkes Gefälle zwar den Wasserablauf gewährleistet, aber gerade ein Quergefälle Rollstuhlfahrer zum Gegenlenken zwingt.

Mit allen Sinnen genießen

Ein Garten kann mehr als reine Augenweide sein. Lassen Sie sich von Düften wie Lavendel verführen oder pflanzen Sie essbare Früchte wie Himbeeren. Sollten Sie einen Obstbaum im Garten haben wollen, entscheiden Sie sich besser für sogenannte Säulen- oder Zwergobstbäume. Sie sind deutlich kleiner und damit pflegeleichter als ihre großen Geschwister, aber dennoch ertragreich.

Achten Sie bei der Pflasterung außerdem auf eine rutschfeste Oberfläche. Ideal sind sogenannnte Dränsteine, die durch ihre raue Oberfläche das Wasser direkt in den Boden ableiten. Pflasterungen aus Naturstein wie Klinker oder Schiefer benötigen ein zusätzliche Drainage und sind in Sachen Sicherheit bei Regen nicht ganz so optimal. Sie sollten mindestens der Rutschhemmungsklasse R 11 oder R10/V4 entsprechen. Optisch reizvolle Untergründe aus Holz, wie sie gern für Terrassen verwendet werden, können bei Nässe nicht nur für Menschen mit Rollatoren zu einer halsbrecherischen Gefahr werden.

Halten Sie auch aus diesem Grund sämtliche Wege von Hecken, Büschen oder Bäumen frei. Laub und im Schatten besonders gut gedeihendes Moos können selbst raue Untergründe zu einer echten Rutschbahn werden lassen. Um Stolperfallen auszuschließen, sind möglichst große Gehwegsplatten, schmale Fugen und eine abolsut akkurate Verlegung wichtig. Abgesunkene, durch Wurzelwerk angehobene oder vermooste Pflastersteine sollten Sie schon bald korrigieren. Damit es bei Dunkelheit zu keinen Unfällen kommt, ist eine hinreichende Beleuchtung mit abgeschirmten Lampen, die nicht blenden, ratsam.

Pflegeleichte Pflanzen

Gartenpflege kann gerade für Menschen mit Behinderung je nach Pflanzenart mehr oder weniger aufwendig sein. Verzichten Sie generell auf einjährige Gewächse und setzen Sie auf genügsame Pflanzen wie Sommerflieder, Haselnuss oder große Sternmiere. Damit sich der Pflegeaufwand möglichst in Grenzen hält, kann eine automatische Bewesserungsanlage ein sinnvolle Ergänzung sein.

Um die Pflege zu vereinfachen sind schmale Beete von maximal einem Meter Breite, welche direkt an befestigten Wegen angrenzen, empfehlenswert. Bodendecker machen das Unkrautjäten überflüssig. Ein Hochbeet kann übrigens nicht nur für ältere Menschen mit Knie- und Rückenproblemen ein echter Segen sein. Es gibt Hochbeete mit einer Mindestunterfahrhöhe von 65 beziehungsweise 78 Zentimetern und Halterung für den Gartenschlauch speziell für Rollstuhlfahrer. So können Sie ganz bequem allerlei leckere Küchenkräuter ziehen und haben damit einen weiteren Grund für einen kleinen Spaziergang in den Garten.


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27.04.2017

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