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Wohnen

Heute schon an morgen denken

Optimaler Wohnraum für alle Lebensabschnitte

Optimaler Wohnraum - Rollstuhl fährt durch Zimmertür
Wer clever plant, kann sein Haus flexibel an seine Bedürfnisse anpassen. | © kiono - stock.adobe.com

Im Laufe der Jahre verändern sich die Anforderungen an die eigenen vier Wände immer wieder. Je flexibler sich der Wohnraum an diese Ansprüche anpassen lässt, desto besser.

In jedem Lebensabschnitt werden andere Anforderungen an das eigene Zuhause gestellt: Während junge Paare aufgrund der Familienplanung Wert auf viel Wohnraum legen, ist der Platzbedarf später um einiges geringer, wenn die Kinder ausgezogen sind oder ein höheres Alter erreicht ist.

Noch dazu werden einige Aspekte, über die man sich in jungen Jahren im Grunde keine Gedanken macht, mit zunehmendem Alter zum Problem oder sogar zum Sicherheitsrisiko. Das betrifft etwa Treppen, einzelne Stufen, schwer zugängliche Schränke, ein kleines Bad und eine enge Küche.

Wer idealerweise schon bei der Hausplanung an später denkt, kann den Wohnraum optimal an jeden Lebensabschnitt mit seinen ganz konkreten Bedürfnissen anpassen. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Je flexibler die eigenen vier Wände in dieser Hinsicht sind, desto länger können Sie in Ihrem Eigenheim wohnen bleiben und Ihren Alltag eigenständig, aber dennoch sicher bestreiten.

Gute Planung von heute bedeutet demnach Flexibilität, Sicherheit und Selbstbestimmtheit für morgen.

Wohnräume flexibel planen

Paare, bei denen ein Kinderwunsch besteht, möchten ihrem zukünftigen Nachwuchs ein kindgerechtes Zuhause bieten. Für viele bedeutet das ein Haus mit ausreichend Platz und Räumen, damit möglichst jedes Kind ein eigenes Zimmer haben kann. Zudem vereinfacht ein zweites Badezimmer das Zusammenleben mit drei oder mehr Personen, wenn die Kinder größer sind.

Sollten Sie sich dazu entschließen, ein Haus zu bauen, anstatt eine Bestandsimmobilie zu kaufen, eröffnen sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten bei der Planung der Räumlichkeiten. Diese Möglichkeiten sollten Sie aber nicht nur nutzen, um sich jetzt ein schönes Eigenheim zu kreieren, sondern auch, um das Haus vorausschauend so zu gestalten, dass es sich an spätere Phasen des Lebens anpassen lässt.

Grundrisse und technische Ausstattung

Ein entscheidender Punkt dabei ist, die Raumaufteilung flexibel zu planen. Das heißt, die Wohnräume beziehungsweise jedes potenzielle Schlafzimmer direkt mit einem Fernseheranschluss und ausreichend Steckdosen für Computer, Fernseher und andere Geräte auszustatten. Somit können die Räume jederzeit bedarfsgerecht für eine andere Nutzung getauscht werden.

Spätestens, wenn die Räume nach dem Auszug der Kinder leer stehen, werden sie oftmals anderweitig genutzt und sollten daher durch Punkte wie die technischen Anschlüsse, die Raumgröße und -form eine gewisse Flexibilität ermöglichen.

Optimaler Wohnraum - Frau legt Mann Hände auf die Schulter und schaut ihn an

Leere Zimmer lassen sich vielfältig sinnvoll nutzen. | © Pixel Shot – stock.adobe.co

Leere Räume sinnvoll nutzen

Wenn die Kinder zuhause ausziehen, beginnt für Sie als Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Damit verbunden kommt häufig die Frage auf, wie Sie die nun leeren Kinderzimmer künftig nutzen können. Generell ist das ein guter Zeitpunkt, um die Aufteilung der Räume im Haus zu überdenken und sie gegebenenfalls an Ihre (neuen) Bedürfnisse anzupassen Dafür stehen Ihnen zahlreiche Optionen offen.

Die Kinderzimmer umfunktionieren

Aus einem leerstehenden Kinderzimmer können Sie den Raum machen, der möglicherweise schon länger gewünscht oder benötigt wird. Wir haben einige Beispiele für Sie zusammengestellt:

1. Gästezimmer

Es bietet sich an ein Kinderzimmer, das nicht mehr als solches gebraucht wird, als Gästezimmer zu nutzen und damit die Funktion als Schlafzimmer beizubehalten. So können Angehörige, Freunde oder Bekannte jederzeit zu Besuch kommen und über Nacht bleiben. Das kann es leichter machen, die sozialen Kontakte zu pflegen und sich nach dem Auszug der Kinder nicht einsam im Haus zu fühlen.

Folgende Ausstattung ist sinnvoll:

✔ ein komfortables Doppelbett für ein bis zwei Personen
✔ ein Regal oder Schrank
✔ ein kleiner Tisch mit Stühlen
✔ gegebenenfalls ein Sessel als weitere Sitzgelegenheit

2. Ankleidezimmer

Viele wünschen sich ein eigenes Ankleidezimmer. Der Kleiderschrank ist oftmals nicht groß genug, um die Kleidung ordentlich, übersichtlich und gut erreichbar zu verstauen. Gerade die gute Erreichbarkeit von Schrankböden wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Ein Ankleidezimmer als eine Art begehbarer Kleiderschrank kann da eine echte Hilfe sein.

Im Wesentlichen benötigen Sie

✔ Regale und Kleiderstangen, möglicherweise als Teil eines Schranksystems
✔ einen großen Spiegel
✔ ein angenehmes, möglichst natürliches Licht, in dem die Farben der Kleidung unverfälscht zur Geltung kommen

Ein weiterer Vorteil: Durch ein separates Ankleidezimmer gewinnt das Schlafzimmer zusätzlichen Platz. Der kann wertvoll sein, um breitere Wege etwa für einen Rollator oder Rollstuhl nutzen zu können.

3. Büro

Endlich genug Platz haben, um anfallenden Papierkram zu erledigen, Dokumente geordnet aufzubewahren oder Überweisungen per Online-Banking zu tätigen. Für diese und weitere Zwecke ist ein eigener Büroraum im Haus ideal.

Dort kommen folgende Dinge unter:

✔ Schreibtisch
✔ Schreibutensilien und sonstiger Bürobedarf
✔ Bürostuhl
✔ Schreibtischlampe
✔ Computer
✔ ein Kombigerät zum Drucken, Kopieren und Scannen
✔ Regale
✔ Aktenordner mit Dokumenten

4. Fitnessraum

Um noch lange gesund, beweglich und fit zu bleiben, ist regelmäßiger Sport wichtig. Durch die Bewegung lassen sich Beschwerden wie Gelenkprobleme oder Rückenschmerzen vermeiden beziehungsweise verbessern.

Mit einem eigenen Fitnessraum im Haus müssen Sie nicht auf gutes Wetter hoffen oder sich erst auf den Weg in das nächste Fitnessstudio machen, sondern können einfach jederzeit daheim aktiv werden und Ihren Körper stärken.

Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten für ein effektives Training in den eigenen vier Wänden. Je nach Sportart, ist dafür mehr oder weniger Ausrüstung notwendig. Wer nur wenig Platz zur Verfügung hat, kann bereits mit simplen Hilfsmitteln wie Kurzhanteln und Thera-Bändern effektiv trainieren.

Was sonst noch wichtig ist:

✔ Schalldämmung in Form von speziellen Bodenschutzmatten und vibrationshemmendem Schwerschaum unter den Geräten.
✔ eine Fitnessmatte
✔ ein großer Spiegel, in dem Sie sich ganz sehen und die Bewegungsabläufe kontrollieren können
✔ Regale, um kleine Trainingsgeräte und Handtücher zu verstauen
✔ eine Musikanlage – Musik hilft vielen bei der Motivation und dabei, den Rhythmus beim Training zu finden

5. Meditationsraum

Ein lang gehegter Traum vieler Erwachsener ist außerdem ein separater Ort zum Meditieren und Entspannen – etwa über klassische Meditationen oder in Verbindung mit Yoga. Beides sorgt für mehr Wohlbefinden, baut Stress ab und fördert die Gesundheit.

Mit folgenden wenigen Mitteln lässt sich ein leeres Zimmer zum Meditationsraum umgestalten:

✔ Yogamatte
✔ große Kissen oder ein Sofa
✔ Entspannungsmusik
✔ Duftkerzen
✔ Bilder, die beruhigend auf Sie wirken

Optimaler Wohnraum - Frau am meditieren

Entspannen und Kraft tanken im eigenen Meditationsraum. | © shurkin_son – stock.adobe.com

6. Hobbyraum

Zuletzt gibt es natürlich die Möglichkeit, leere Zimmer im Haus als Hobbyraum zu nutzen. Je nachdem, welcher Beschäftigung Sie und weitere Personen im Haushalt in der Freizeit gerne nachgehen, bietet es sich an, den Raum passend dafür herzurichten:

✔ Mit einem gemütlichen Sessel, einer Stehleuchte und ausreichend Bücherregalen schaffen Sie sich ein schönes Lesezimmer.
✔ Ein einfacher Tisch mit Sitzgelegenheiten und genug Stauraum für Utensilien und Werkzeug, gegebenenfalls ergänzt um eine Staffelei ergeben ein Zimmer zum Zeichnen, Malen, Basteln oder Nähen.

Die Räume neu verteilen

Wenn sich Ihre Lebenssituation ändert, dann nutzen Sie die Gelegenheit, um generell die Wohnräume in Ihrem Haus an Ihre neuen Bedürfnisse anzupassen beziehungsweise die Raumverteilung zu ändern. Etwa, weil es für Sie praktischer ist, das Schlafzimmer direkt gegenüber vom Bad zu haben anstatt am Ende des Flurs.

Es lohnt sich aber auch, die Zukunft im Blick zu haben. Denn, sofern es die räumlichen Voraussetzungen ermöglichen, kann die Umverteilung der Wohnräume ein erster Schritt dazu sein, das Haus altersgerecht umzugestalten.

Möglicherweise gibt es im Erdgeschoss ein Zimmer, das bislang als Büro, Hobbyraum oder Gästezimmer genutzt wurde. Dieses können Sie mit Ihrem jetzigen Schlafzimmer tauschen und somit die Räume, die Sie im Wesentlichen nutzen, komplett auf eine Etage verlegen.

Das erspart Ihnen die Treppe als Barriere. Dadurch sind Sie frühzeitig vorbereitet, wenn es Ihnen das Treppensteigen im hohen Alter oder aus gesundheitlichen Gründen schwerfällt. Vor allem bietet sich diese Maßnahme an, wenn es auf dieser Etage außerdem ein vollwertiges Bad mit Dusche und/oder Badewanne gibt.

Bevor Sie loslegen

Kaum ist der Nachwuchs ausgezogen, wird umgeräumt? Keine gute Idee. Doch selbst wenn Ihre Kinder schon längere Zeit nicht mehr bei Ihnen wohnt, sollten Sie ihre ehemaligen Kinderzimmer nicht einfach so ausräumen und neu einrichten. Das kann der Eltern-Kind-Beziehung einen Knacks versetzen.

Beziehen Sie stattdessen die Kinder in Ihre Planungen mit ein und werfen Sie die Sachen und Möbel, die sich noch im Kinderzimmer befinden, nicht ohne deren Einverständnis weg.

 

Wichtig zu wissen: Je nachdem, wie Sie die leerstehenden Räume künftig nutzen möchten, müssen Sie eine Nutzungsänderung beantragen.

Das ist notwendig, wenn Sie

✔ ein bisher als Abstell- oder Hobbyraum genutztes Zimmer zum Wohnraum umwandeln oder
✔ einen bisherigen Wohnraum für gewerbliche Zwecke nutzen möchten – etwa als Büro, Arztpraxis oder zum Vermieten.

 

Optimaler Wohnraum - Mann und Frau sitzen auf der Couch am Laptop

Ungenutzten Wohnraum können Sie zur Miete anbieten  | © yanlev – stock.adobe.com

Wenn der Platzbedarf geringer wird

Sind die Kinder ausgezogen, stehen unter Umständen gleich mehrere Zimmer leer. Wenn die wichtigsten Räumlichkeiten als Vorsorgemaßnahme für das Alter in das Erdgeschoss verlagert wurden, kann es sogar eine ganze Etage sein, die nicht mehr genutzt wird.

Dazu kommt, dass mit zunehmendem Alter ohnehin der Platzbedarf sinkt. Einfach, weil man sich weite Wege möglichst sparen möchte und aufgrund des körperlichen oder gesundheitlichen Zustands so manchen Raum nicht mehr nutzt.

Überflüssigen Wohnraum vermieten

Ein leeres Zimmer oder eine ungenutzte Wohnetage können Sie vermieten und sich somit noch Geld dazuverdienen. Wichtig ist aber dann, einen Antrag auf Nutzungsänderung zu stellen (siehe Infokasten).

Gerade jetzt, wo der Wohnraum vielerorts knapp und teuer ist, werden solche Optionen gerne angenommen. Viele Menschen sind froh, wenn sie ein einzelnes Zimmer anmieten können, anstatt eine ganze Wohnung bezahlen zu müssen.

Für Sie hat das ebenfalls Vorteile – abgesehen vom finanziellen Aspekt:

✔ Sie sind nicht allein im Haus, was Ihnen mehr Sicherheit geben kann.
✔ Der vorhandene Wohnraum wird von anderen genutzt und sauber gehalten, was die Instandhaltung vereinfacht und weniger Arbeit für Sie bedeutet.

Zeitweise oder dauerhaft vermieten?

Wenn Sie mietbaren Wohnraum anbieten möchten, haben Sie dafür verschiedene Optionen:

✔ zeitweise vermieten: für wenige Tage oder für mehrere Wochen oder Monate, z. B. über Airbnb und ähnliche Portale
✔ dauerhaft vermieten: hierfür sind unter Umständen Umbaumaßnahmen notwendig, um eine separat zugängliche und vollausgestattete Wohnung zu schaffen

Potenzielle Mieter sind:

✔ Studierende
✔ Wochenendpendler
✔ Menschen, die berufsbedingt häufig unterwegs sind
✔ Reisende

Das Haus barrierefrei und altersgerecht umbauen

Wenn im fortgeschrittenen Alter die Muskelkraft und Beweglichkeit nachlässt, muss das Haus an die körperlichen Fähigkeiten angepasst werden, damit Sie noch lange selbstbestimmt wohnen können und bestmöglich gegen Stürze und andere Risiken geschützt sind.

Mit unserem Themenspezial zum barrierefreien Wohnen haben Sie bereits einen kurzen Einblick gewonnen, worauf es bei einem Zugang zu Haustür, Küche, Bad sowie Wohn- und Schlafzimmer ohne Hindernisse ankommt. Hier haben wir nochmals kurz zusammengefasst, welche Aspekte für Ihren Alltag wichtig sind.

Alles in Reichweite haben

Achten Sie beim altersgerechten Umgestalten Ihres Hauses daran, dass die Schränke möglichst ohne übermäßiges Bücken oder Strecken zu erreichen sind. Insbesondere in der Küche gibt es viele Möglichkeiten, sich weite Wege und umständliche Handgriffe zu ersparen. Ein Aspekt sind unterfahrbare Arbeitsflächen.

An die Sicherheit denken

Falls es Ihnen aus bestimmten Gründen nicht möglich sein sollte, die wichtigsten Räume des Hauses wie Schlafzimmer, Bad, Küche und Wohnzimmer auf eine gemeinsame Etage zu verlegen, ist ein Treppenlift ideal, um sicher in eine andere Etage zu gelangen. Auch für den Weg bis zur Haustür kann das sinnvoll sein.

Vor allem die Sicherheit im Bad sollte gewährleistet sein, damit Sie nicht auf nassen Flächen ausrutschen und selbst im Alter problemlos eigenständig ein Bad nehmen können.

Stolperfallen vermeiden

Zudem lauern in jedem Haus Stolperfallen, die für Sie gefährlich werden können. Ein schwellenfreier Eingangsbereich sowie Zugang zu den einzelnen Räumen sind da von Vorteil. Genauso eine ebenerdige Dusche und die Beseitigung weiterer Stolperfallen wie Teppiche und Kabel, die über den Boden verlaufen.

07.07.2021

Schlagworte

  • altersgerecht
  • barrierefrei
  • Raum
  • Wohnraum

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