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Mobilität - Lebensqualität Mobilität - Teil 1

Im Alter ohne Auto abgehängt?

Mobilität als ein Stück Lebensqualität

Besonders Senioren auf dem Land sind auf das Auto angewiesen - Ältere Frau und ältere Mann unternehmen gemeinsam eine Spritztour ins Grüne
Für viele ältere Menschen ist das Auto Inbegriff von Freiheit | © Jacob Lund - stock.adobe.com

Die Deutschen sind auf Achse. Rund 39 Kilometer werden pro Person jeden Tag zurückgelegt: sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Öffentlichen Personennahverkehr oder – Favorit gerade unter Älteren – dem Auto. Doch was ist, wenn die täglichen Wege zu anstrengend werden und der Verkehr zur regelrechten Belastung wird?

Die wachsende Mobilität der Menschen ist kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für Selbstständigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und damit ein Stück Lebensqualität. Vom alltäglichen Einkauf über das Treffen von Familie und Freunden, vom Arztbesuch oder der Verabredung im Theater, Restaurant oder Café bis hin zu Wochenendtripps und ausgedehnten Reisen – das Leben findet im Wesentlichen vor, nicht hinter der eigenen Haustür statt.

Wo genau, das hängt ganz entscheidend von der Wohnlage ab. Während die Grundversorgung mit Lebensmittelgeschäft, dem Arzt und der Apotheke fast überall in direkter Nachbarschaft zu finden ist, fehlt es gerade in den Randgebieten der Städte und auf dem Land an weitergehenden Einkaufsmöglichkeiten, an Sportangeboten, Kliniken, kulturellen und städtischen Einrichtungen.

Eine Frage der Erreichbarkeit

Die gute Nachricht: Unsere ländlichen Regionen profitieren im Vergleich zu anderen europäischen Ländern von Deutschlands eher dezentraler Struktur. Für 90 Prozent der Einwohner ist das nächstgelegene Zentrum nur 15 Autominuten entfernt. Doch was ist, wenn kein Pkw vorhanden ist? Mit Bus und Bahn ist die Fahrzeit aus den ländlichen Kreisen deutlich länger.

12 Prozent der Bevölkerung können sich deshalb, gerade auf dem Land, keine Alternative zum eigenen Auto vorstellen. Und um so einschneidender ist der Verlust – sei es aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen. Anders als für die jüngere Generation sind die heute über 60-Jährigen mit dem Pkw als Garant individueller Mobilität aufgewachsen und fühlen sich in gewisser Weise davon abhängig.

Ältere nehmen häufiger das Auto

Beinahe zwei Drittel aller Wege legen Senioren mit dem Auto zurück. Sei es im eigenen Pkw oder als Beifahrer. Dass über 50 Prozent ihrer Ziele innerhalb des gleichen Ortes liegen, ist nicht der Freude am Fahren geschuldet, sondern den Vorbehalten gegenüber Alternativen wie dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Er wird von Älteren nur in einem vernachlässigbaren Umfang genutzt, weit hinter dem Fahrrad und der Fortbewegung zu Fuß.

Gerade auf dem Land, wo überdurchschnittlich viele ältere Menschen leben, ist die Anbindung an den ÖPNV und seine Taktung mehr als unbefriedigend. Hinzu kommt die Problematik des Transports beispielsweise schwerer Einkäufe, subjektive Vorbehalte wie die Angst vor Kriminalität und Übergriffen sowie das positive Image des Autos als Inbegriff von Autonomie und Beweglichkeit.

Mobilität als Grundbedürfnis

Studien haben längst einen Zusammenhang zwischen Mobilität und gesundem Altern hergestellt. Beweglichkeit und Bewegungsfreiheit sind Grundvoraussetzungen für die Zufriedenheit älterer Menschen. Fallen diese weg, wird auch der Bewegungsradius kleiner, die Selbstbestimmtheit nimmt ab. Familie und viele Freunde leben nur selten im direkten Umfeld, Sozialkontakte fallen weg, die Lebensfreude sinkt, der Alterungsprozess beschleunigt sich.

Dabei ist der Abschied vom Pkw stets eine Frage der Zeit. Nutzen auf dem Land ca. 82 Prozent der 55- bis 64-Jährigen noch ein eigenes Auto für die täglichen Erledigungen, sind es bei den über 75-Jährigen nur noch knapp die Hälfte. Zwei Drittel der allein lebenden Senioren haben gar keinen eigenen Pkw mehr.

Neue Formen der Mobilität

Um die Flexibilität und damit auch Lebensqualität zu erhalten, ist für viele ältere Menschen irgendwann ein Umlernen notwendig. Die über lange Jahre erworbene Souveränität als Autofahrer muss auf die Nutzung des immer breiter werdenden Mobilitätsangebotes übertragen werden. Neue Verkehrskonzepte, innovative Fortbewegungsmittel und digitale Buchungsplattformen kommen dem Bedürfnis individueller Mobilität auch auf dem Land immer näher.

In den folgenden Beiträgen soll es deshalb um die Vorbehalte und Ängste älterer Menschen gegenüber einem immer komplexer werdenden Verkehr gehen sowie um Lösungen und seniorengerechte Mobilitätsangebote jenseits des eigenen Autos.

Bislang erschienen

Teil 1 – Im Alter ohne Auto abgehängt? Mobilität als ein Stück Lebensqualität
Teil 2 – Die Angst fährt mit. Viele Ältere fühlen sich im heutigen Verkehr verloren

Mobil in jedem Alter

  • Verkehrsunfall zwischen Auto und Fahrrad auf dem ZebrastreifenMobilität - Lebensqualität Mobilität - Teil 2

    Die Angst fährt mit

    Viele Ältere fühlen sich im heutigen Verkehr verloren
    Auch wenn das Mobilitätsangebot für ältere Menschen immer größer wird, die subjektive Angst vor Verkehrsrowdytum und Unfällen nimmt ebenfalls zu.
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