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Leben - Haustiere für Senioren - Teil 2

Haustiere für Senioren

Welcher Weggefährte ist der richtige für mich?

Haustiere für Rentner und Senioren - Mann mit Kaninchen auf dem Sofa
Welches Haustier passt zu mir | © gb - stock.adobe.com

Wenn die Kinder aus dem Haus sind oder gar in weite Ferne ziehen, die eigenen Aktivitäten abnehmen und die sozialen Kontakte weniger werden, dann wird es um einige Rentner manchmal still. Auch ist nicht allen eine Partnerschaft bis ins hohe Alter vergönnt. Viele ältere Menschen entscheiden sich deshalb auch in späten Jahren noch für ein Haustier. Doch welches Tier ist der ideale Begleiter?

Die vielen Vorteile, die ein Haustier gerade für Senioren mit sich bringt, haben wir bereits im Einleitungsartikel ausführlich besprochen. Doch soziale Nähe, Verantwortungsgefühl, Struktur für den Tag oder gesundheitliche Fitness fallen bei Fischen ganz anders aus als bei einem Hund. Wir wollen deshalb vor allem auf nähere Verwandte wie Hunde, Katzen oder Nager eingehen und, weil sie mit zu den beliebtesten Haustieren gehören, auf Vögel.

Vögel – Leben in der Bude

Wellensittiche und Kanarienvögel gehören zu den häufigsten Stubenvögeln der Welt. Mit ihnen holt man sich auf alle Fälle Leben ins Haus. Ihr Gesang und Gezwitscher verbreitet gute Laune und lädt zur Kommunikation ein. Leider ist in den meisten Haushalten nur eine Käfighaltung möglich. Das macht die Pflege zwar erträglich, dennoch sollten Sie mit Federn, gerade zur Mauser, oder Vogelkot in der Wohnung rechnen, denn die Vögel müssen regelmäßig frei fliegen können.

Kanarienvogel – Der Kanarienvogel ist je nach Züchtung ein ausgesprochener Sangeskünstler, der wunderschön zwitschern und ein Leben lange neue Strophen lernen kann. Andere Züchtungen legen Wert auf besondere Farbe oder Positur. Er ist die Einzelhaltung gewohnt. Lebenserwartung: 6 bis 10 Jahre.

Wellensittich – Er ist ein geselliger und redseliger Begleiter, der mit etwas Glück auch das Sprechen lernen kann. Allerdings ist er als Schwarmvogel auf Artgenossen angewiesen. Eine Einzelhaltung kommt zwar seinem Wortschatz entgegen, ist jedoch in keiner Weise artgerecht. Lebenserwartung: 6 bis 10 Jahre.

Nager – nicht unbedingt stille Hausbewohner

Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen gelten unter den Tieren ebenfalls als relativ pflegeleicht, fristen aber in den meisten Haushalten ein eher wenig beachtetes Dasein. Sie sehen niedlich aus, sind aber meist scheu und deshalb nur bedingt als Kuscheltier geeignet. Ein artgerechter Stall erfordert relativ viel Platz und eine regelmäßige Reinigung, sonst entstehen schnell unangenehme Gerüche. Einzelhaltung mögen sie nicht.

Vorsicht ist auch bei den Freigängen angesagt: Wie bei Vögeln kann der kurze Ausflug in einer schweißtreibenden Hatz durch die gesamte Wohnung enden. Besonders Hamster verkriechen sich gern hinter Schrankwänden und schweren Sofas. Kabel lieben sie.

Goldhamster – Er ist der Turnkünstler unter den dreien, allerdings auch nachtaktiv. Die häufigsten Begegnungen werden deshalb in der Übergangszeit am Abend und Morgen sein. Stellen Sie für Ihren eigenen und seinen ruhigen Schlaf sicher, dass Sie sein Domizil in einem separaten Raum auslagern können. Lebenserwartung: 1,5 bis 2,5 Jahre.

Meerschweinchen – Es gibt sie in schweigsam und still bis quieklebendig. Ihre Aktivitätsphase kann tags oder nachts sein. Meerschweinchen sind kuschelig anzuschauen, aber eher unnahbar. Sie sind besonders beliebt, weil sie anders als Kaninchen nicht so schnell beißen. Als Rudeltiere sind sie auf mindestens zwei artgleiche Partner angewiesen. Lebenserwartung: 6 bis 8 Jahre.

Hauskaninchen – Eigentlich gehören sie zu den Hasentieren, nicht zu den Nagern. Wie der Goldhamster sind sie eher nachtaktiv. Schon aufgrund ihrer Größe und ihres Triebs zum Scharren und Buddeln ist ein Außengehege empfehlenswert. Separate Ställe mit einer A3-Blatt-großen Bodenfläche wie bei vielen Hasenzüchtern noch üblich, sind keine Alternative. Kaninchen sind sehr soziale Tiere, allerdings kann es zu Revierkämpfen kommen, weshalb sich besonders Geschwistertiere oder eine Häsin und ein ungefähr gleichaltriger kastrierter Rammler für die Haltung eignen. Lebenserwartung: 8 bis 12 Jahre.

Katzen – pflegeleicht und verschmust

Auf der Beliebtheitsskala liegen Katzen bei Senioren ganz weit oben. Wesentliche Gründe sind sicherlich ihr eigenes Bedürfnis nach Nähe und Distanz, das sehr gut mit Menschen harmoniert. Katzen sind sehr eigenständige und dennoch anschmiegsame Tiere, die ihren Haltern Freiraum, aber auch Liebe geben. Aufgrund ihrer Größe und einem dem Menschen ähnlichen Sozialverhalten gleicht das Leben mit einer Katze mitunter einer echten und gleichberechtigten Partnerschaft.

Wohnungskatzen – Würde man Katzen fragen, so ist das reine Stubentigerdasein für sie sicherlich nur zweite Wahl. Um keine Langeweile und irgendwann Verhaltensauffälligkeiten zu riskieren, sollten Wohnungskatzen mindestens zu zweit gehalten werden. Zudem ist einiges an Aufwand notwendig, um das eigene Heim erst einmal katzensicher zu machen. Lebenserwartung: 15 bis 20 Jahre.

Freigänger – Nicht unbedingt sorgenfreier lebt man mit einer Katze, die nur zu den Mahlzeiten oder zur Nacht nach Hause kommt. Hier lauern die Gefahren nicht in giftigen Zimmerpflanzen, offenen Toilettendeckeln oder gekippten Fenstern, sondern in Pestiziden, anderen feindlich gesinnten Tieren und vor allem einem hohen Autoverkehr. Was man Futterkosten und Katzenspielzeug spart, gibt man hier für den Tierarzt aus. Lebenserwartung: 6 bis 15 Jahre.

Hunde – anspruchsvoll, aber treu

Für viele Rentner ist ein Hund der ideale Begleiter. Es gibt ihn in den verschiedensten Züchtungen und mit sehr unterschiedlichem Temperament. Bei all der Auswahl bleibt die Haltung eines Hundes dennoch anspruchsvoll. Das betrifft nicht nur die Kosten für Tierarzt, Futter und Hundesteuer, sondern vor allem den Bewegungsdrang, dem alte Menschen gerecht werden müssen. Für viele Senioren ist deshalb nicht allein die Rasse entscheidend, sondern auch Alter und Größe des Hundes.

Welpen – Sie sind süß und tapsig, aber selten geeignet für den gesetzten Lebensabschnitt eines Rentners. Neben den täglichen Spaziergängen, müssen die Fellnasen auch noch erzogen werden. Das kann für Unerfahrene nicht belebend, sondern eher überfordernd sein.

Ältere Hunde – Welpen können beim Züchter 500 bis 1.000 Euro kosten. Im Tierheim gibt es die Hunde gegen eine Spende oder gratis. Zudem erhält man charakterfeste Tiere, die ihre Sturm-und-Drang-Phase bereits hinter sich haben, im besten Fall sogar gut erzogen sind. Die Tierpfleger können bei der Auswahl beraten und vermitteln. Viele Gründe, warum sich viele Senioren für einen mittelalten Hunde entscheiden.

Kleine Hunderassen – Die meisten Senioren entscheiden sich eher für kleine Hunde, denn man sollte der Kraft des ausgewachsenen Tieres auch als alter Mensch noch gewachsen sein. Kleinere Hunde verschrecken auch seltener andere Menschen, sind vielmehr Eisbrecher im Gespräch mit Fremden. Lebenserwartung: 14 bis 16 Jahre.

Große Hunderassen – Sie sind vor allem etwas für die Jüngeren unter den Älteren, welche die nötige Fitness mitbringen, einem rasenden Hunde Einhalt zu gebieten, mit ihm um die Wette zu laufen oder ein krankes Tier zur Not auch mal zu tragen. Ganz nebenbei macht der Aufwand bei der Fellpflege gleichfalls einen Unterschied. Generell sollten größere Tiere nur von erfahrenen Hundehaltern betreut werden. Lebenserwartung: 8 bis 12 Jahre.

Was Sie bei der Anschaffung eines Haustieres bedenken sollten

Ein tierischer Begleiter kann das Seniorenleben zusätzlich bereichern. Neben Kleintieren wie Vögeln oder Nagern sind vor allem Katzen und Hunde unter älteren Menschen beliebt. Dabei sollte die Anschaffung eines Haustieres wohl überlegt sein. Die folgende Checkliste gibt Denkanstöße:

  • Gibt es von Vermieterseite Vorbehalte gegenüber Haustieren?
  • Wie steht es mit den Kosten für Futter und Arzt?
  • Ist in der Wohnung oder Garten genügend Platz?
  • Wie viel Zeit kann ich für ein Haustier aufbringen?
  • Bin ich dem Bewegungsdrang kräftemäßig gewachsen?
  • Wer kümmert sich im Notfall um das Tier?

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