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Einsamkeit im Alter

Auf der Suche nach wirksamen Mitteln gegen die soziale Isolation

Einsamkeit und soziale Isolation - Ältere Frau blickt traurig aus dem Fenster
Was tun gegen Einsamkeit? | © pololia - stock.adobe.com

Das Problem einer mit dem Alter zunehmenden Einsamkeit hat sich seit dem letzten Jahr nochmals verstärkt. Die Konsequenzen der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen schlagen sich auch in einem subjektiv stärkeren Gefühl von Einsamkeit nieder. Doch es gibt auch in Corona-Zeiten verschiedene Wege aus der Isolation.

2020 lag der Anteil einsamer Menschen über 45 Jahren bei rund 14 Prozent. Er ist damit anderthalbmal höher als in den Jahren zuvor. Dabei spielt es keine Rolle, ob Mann oder Frau, ob hohes oder niedriges Bildungsniveau. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Alterssurvey (DEAS), eine Erhebnung im Auftrag des Bundesseniorenministeriums.

Einsamkeit ist gerade in Pandemie-Zeiten zu einem Thema geworden. Das gilt für alle. Aber gerade ältere Menschen, die unter Einsamkeit leiden, werden oft nicht gesehen. Weil ihr soziales Netz meist recht klein ist und während der Pandemie die Kontakte und Begegnungsmöglichkeiten vor Ort extrem eingeschränkt sind.

(Franziska Giffey)

Alleinlebende, sehr kranke und alte Menschen besonders betroffen

Zu einem ähnlichen Schluss kommt auch die forsa-Umfrage der Malteser. Laut der Studie zu Leben und Einsamkeit im Alter ab 75 Jahren berichten zwar 40 Prozent derjenigen, die sich zumindest hin und wieder einsam fühlen, dass dies schon vor der Corona-Krise so gewesen sei. 58 Prozent geben jedoch an, dass dies erst seit Beginn der Corona-Krise der Fall sei.

Besonders gesundheitlich stark eingeschränkte Menschen, Alleinlebende beziehungsweise sehr alte Menschen fühlen sich isoliert. So sind zwar immer mehr Menschen in der Lage, trotz hohem Alter oder Krankheit auch allein zu Hause ein selbstständiges Leben zu führen – mobile Pflegedienste und moderne Technik wie Treppenlifte helfen den Alltag daheim weitgehend autark zu meistern -, doch die Kontaktbeschränkungen treffen gerade sie.

Geselligkeit wichtiger als Alltagshilfen

Anders als reine Dienstleistungen stoßen derzeit vor allem Angebote zur Geselligkeit und Gemeinschaft auf große Nachfrage. Das heißt, ein Treffpunkt für Begegnung, Gespräche oder Ausflüge ist für ältere Menschen im Allgemeinen deutlich attraktiver als die persönliche Betreuung durch eine Einkaufshilfe.
Für 33 Prozent ist außerdem das ehrenamtliche Engagement eine wichtige Freizeitaktivität. 14 Prozent können sich eine solche Betätigung zukünftig durchaus vorstellen. Für mehr als die Hälfte der Befragten, vor allem der über 80-Jährigen, kommt dies allerdings nicht mehr infrage.

Diese müssen über die üblichen Alltagskontakte wie Familien- und Freundeskreis, die Haushaltshilfe oder den Pflegedienst nicht nur physisch, sondern auch psychisch versorgt werden. Einige Feuerwehren in Großbritannien sind ein gutes Beispiel für diese Doppelfunktion: Sie führen Besuche bei Älteren zu Hause durch, da alleinlebende und mobilitätseingeschränkte Menschen besonders brandgefährdet sind. Die Besuche dienen aber auch dem sozialen Kontakt und der seelischen Fürsorge.

Hilfen gegen die Einsamkeit

In Deutschland versucht man die Teilhabe Älterer unter anderem durch die Förderung von inzwischen über 530 Mehrgenerationenhäusern zu stärken. Mit Begegnungsangeboten, zum Beispiel im offenen Treff, Kultur- und Kreativangeboten, Freizeit- und Sportaktivitäten sowie Beratungs- und Informationsveranstaltungen wirken sie der Einsamkeit entgegen – mit „Angeboten auf Distanz“ auch in Zeiten von Corona.

Auch andere Modellprojekte wie das Malteser „Miteinander Füreinander“ sehen in sozialen Kontakten den Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden. Über eine Vielzahl von ehrenamtlich getragenen Diensten bietet die Hilfsorganisation Unterstützung und Begleitung im Alltag an. Außerdem schafft sie Möglichkeiten für eigenes Engagement, was bekanntlich am besten zur Vorbeugung von Einsamkeit im Alter beitragen kann. Denn wer selbst hilft, hat mehr Kontakt und kann gegebenenfalls später leichter Hilfe annehmen.

Hoffnungsträger Digitalisierung

Immer mehr Menschen nutzen Endgeräte für die digitale Kommunikation. Ganze 60 Prozent der über 74-Jährigen haben ein Smartphone, über die Hälfe ist täglich im Internet. Allerdings sind auch 26 Prozent, besonders die über 80-Jährigen, überhaupt nicht über das Internet erreichbar. Dabei entwickelt sich die digitale Teilhabe gerade in Zeiten der Pandemie immer mehr zu einer sozialen Frage.

Leider sind mit dem Lockdown vor allem die Lernangebote der Volkshochschulen, Seniorenbüros und Mehrgenerationenhäuser oder Bibliotheken weggefallen. Um so wichtiger sind Formate wie der Digital-Kompass oder der Digitale Engel, die seit der Pandemie Senioren immer noch durch Online-Schulungen bei Problemen und Berührungsängsten mit der Technik zur Seite stehen.

Wenn man einfach nur mal wieder reden möchte

Dabei ist digital kein Ersatz für menschliche Nähe und Gemeinschaft. Die neuen Medien sind allein Mittel zum Zweck. Wer einfach nur reden möchte, kann dafür auch das gute alte Telefon nutzen. Allein bei der Telefonseelsorge sind rund 7500 Ehrenamtliche 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr im Einsatz – am Telefon, aber inzwischen auch per Mail oder im Chat.

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