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Gesundheit - Leben mit Lärm - Teil 1

Krank durch Lärm?

Wie Krach unsere Gesundheit beeinflusst

Krank durch Lärm - Autoverkehr
Verkehr als Hauptursache für Lärm | © mario beauregard - stock.adobe.com

Lärm macht krank. Er schädigt bei hohen Schalldruckpegeln nicht nur das Gehör, sondern hat auch bei weniger lauten Geräuschen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden – besonders im Alter.

Menschen reagieren ganz unterschiedlich auf eine chronische Lärmbelästigung. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung ist immer auch abhängig von der individuellen Lärmempfindlichkeit oder auch der jeweiligen Situation. Beim Frühsport wird eine chronische Geräuschbelastung weniger empfindlich wahrgenommen als im Gespräch, während der Entspannung oder des Schlafs. Doch auch das Alter spielt eine Rolle.

So kommt eine Studie der Univerität Toronto zu dem Ergebnis, dass die Konzentration und Gedächtnisleistung älterer Menschen, anders als bei Jüngeren, bei Lärm signifikant sinkt. Unerwünschte und störende Geräusche versetzen den Körper regelmäßig in Alarmbereitschaft – und der reagiert mit Stress. Typische Auswirkungen auf die Gesundheit sind:

  • Nervosität, Müdigkeit und Aggressivität
  • Bluthochdurck bis hin zu Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • Konzentrationsstörungen, vermindertes Langzeitgedächtnis
  • Depression

Bei einer dauerhaften Belastung mit einem Schalldruckpegel von mehr als 85 dB(A) drohen irreparable Hörschäden. Aber auch wenn Betroffene die Lärmbelästigung nicht unittelbar spüren, zum Beispiel während des Schlafes, ist eine gesundheitliche Schädigung vorprogrammiert.

Schon eine Lärmbelastung von 40 bis 50 Dezibel kann den Schlaf erheblich stören, die Erholung beeinträchtigen und so zu einer verringerten Leistungsfähigkeit am nächsten Tag führen.

Wie laut ist was

Der Schalldruckpege wird in Dezibel (A) gemessen. Er steigt nicht linear, sondern beschreibt eine logarithmische Kurve, und berücksichtigt damit das subjektive Hörempfinden des Menschen.

Hörempfinden Beispiel Schalldruckpegel
Schmerzhaft Detonation 130 – 140 dB (A)
Ohrenbetäubend Düsentriebwerk 110 – 120 dB (A)
sehr laut Autohupe 90 – 100 dB (A)
laut starker Verkehr 70 – 80 dB (A)
normal Gespräch 50 – 60 dB (A)
leise Uhrticken 30 – 40 dB (A)
minimal Schneefall 10 – 20 dB (A)

Gesetzlicher Schutz vor Lärm

Um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Folgen zu großer Lärmbelastung zu schützen, legen das Bundes-Immissionsschutzgesetz konkrete Belastungsgrenzwerte für typische Lärmarten, Gebiete und Tageszeiten fest. So sind die Grenzwerte für reine Wohngebiete bei Nacht wesentlich geringer als für Industriegebiete bei Tag.

Als große Lärmquellen von Umgebungslärm werden vor allem Hauptverkehrstraßen, Haupteisenbahnstrecken, Großflughäfen und allgemein Ballungsräume angesehen. Nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie wird die Belastung durch Umgebungslärm in sogenannten Lärmkarten dargestellt. Sie sind für jeden EU-Bürger einsehbar.

Lärm nimmt in Zukunft weiter zu

Als eine der Hauptursachen für Lärm sehen Experten das hohe Verkehrsaufkommen, das sich auch in Zukunft noch weiter verstärken wird. Trotz technologischer Fortschritte wie Flüsterasphalt und zunehmender E-Mobilität wird der Verkehr wichtigste Lärmquelle bleiben und sich noch steigern.

Nebenher gehen tradierte Werte wie Sonntagsruhe oder die Mittagspause in der Gesellschaft immer mehr verloren. Die Ladenöffnungszeiten verlängern sich und greifen mit allen Konsequenzen für das Transportwesen und den Tag-Nacht-Rhythmus in die althergebrachten Ruhephasen der Menschen ein.

Gleichzeitig wird die Sensibilität der Menschen für Lärm immer größer, die technologische Entwicklung versucht dem erhöhten Lärmaufkommen entgegenzuwirken und inzwischen sind die gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm bekannt und der Ruheschutz Teil eines umfassenden Verständnisses von Gesundheit.

Was Sie persönlich gegen den größer werdenden Lärm tun können, erfahren Sie im zweiten Teil.

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