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Wie Sie sich vor Grippe schützen

Effektive Schutzmaßnahmen vor einem unsichtbaren Feind

Effektiver Grippeschutz - Ältere Dame mit Pelz und Mundschutz bei Schnee
Wirksamer Grippeschutz durch Atemschutzmaske | © vectorass - stock.adobe.com

Sie gehört zu den ansteckendsten Krankheiten und gefährlichsten Seuchen der Menschheit. Influenza oder Grippe gilt in Europa als das schwerwiegendste Übel unter den Infektionskrankheiten und ist gerade für kleinere Kinder, Schwangere und ältere Menschen besonders riskant. Doch wie lassen sich die Symptome von einer harmlosen Erkältung unterscheiden und wie kann man sich vor Grippe schützen?

Keine andere Infektionskrankheit hat in Europa so viele Tote auf dem Gewissen wie das Influenzavirus. Damit liegt Grippe einer Studie des European Centre for Disease Prevention and Control zufolge noch vor Tuberkulose oder HIV. Einen hunderprozentigen Schutz gibt es nicht, aber einige wirksame Maßnahmen, um sich den Erreger vom Leibe zu halten.

Vorbeugende Maßnahmen gegen eine Grippeinfektion

Als sinnvollste vorbeugende medizinische Maßnahme gilt die Grippeimpfung, auch wenn die Wirksamkeit saisonal schwankt, da das Influenza-A-Virus extrem wandlungsfähig ist. Eine Auffrischung ist jährlich vor den großen Grippewellen notwendig. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt eine Impfung:

  • allen Personen ab 60 Jahren
  • Schwangeren ab dem 2. Trimenon
  • bestimmten chronischen Kranken
  • Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen
  • Personen, die als Infektionsquelle Risikogruppen gefährden könnten
  • Personen mit erhöhtem Publikumsverkehr und medizinischem Personal.

Um Risikogruppen vor einer Superinfektion zu schützen, kann eine parallele Pneumokokkenimpfung sinnvoll sein. Daneben hilft bereits eine strenge Hygiene, das Infektionsrisiko deutlich zu senken.

  • häufiges Händewaschen mit Seife
  • Desinfektion unreiner Gebrauchsgegenstände wie Türklinken oder Tastaturen
  • nicht Berühren kontaminierter Oberflächen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden
  • Verzicht auf Händeschütteln und anderweitigen Körperkontakt
  • Fernhalten der eigenen Hände von Augen, Nase und Mund
  • regelmäßiges Lüften und Befeuchten der Zimmer gegen zu trockene Heizungsluft

Ein effektives Mittel kann auch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sein. Allerdings sind Atemschutzmasken in Europa kaum gebräuchlich und deshalb nur bedingt tauglich. Sie sind jedoch preiswert und in jeder Apotheke erhältlich.

Daneben gibt es sogenannte Neuraminidase-Hemmer, die noch nach einer Infektion und kurz nach Auftreten erster Symptome eine weitere Ausbreitung des Virus im Körper verhindern sollen. Durch die gehemmte Neuraminidase können sich in der Wirtszelle vermehrte Viren nicht von der Zellwand lösen und damit auch nicht weiter im menschlichen Körper ausbreiten. Der Krankheitsverlauf kann sich dadurch bestenfalls um einen Tag verringern. Zudem greift die Therapie nicht bei alle Influenzaviren und hat außerdem Nebenwirkungen.

Vergleich der Symptome einer Grippe und eines grippalen Infektes

Die schwere Atemwegserkrankung wird häufig mit einer einfachen Erkältung verwechselt, und tatsächlich ist die Unterscheidung nicht immer leicht.

Grund sind die mitunter ähnlichen Symptome wie bei Erkältungen. Denn nur bei einem Drittel der Infektionen kommt es überhaupt zu einem fieberhaften, bei einem weiteren Drittel zu einem relativ milden und beim letzte Drittel zu einem gar nicht wahrnehmbaren Krankheitsverlauf. Grippeinfizierte Menschen erkranken also nicht zwingend, sind aber dennoch hochgradig ansteckend. Und auch bei einer grippetypischen Symptomatik wird der Erreger bereits verbreitet, bevor es erste Anzeichen für eine Erkrankung gibt.

Grippegrippaler Infekt
plötzliches hohes Fieber oder Schüttelfrost   kein oder nur langsam steigendes Fieber
länger als 3 Tage anhaltendes Fiebereher kurzzeitiges Fieber
starkes Krankheitsgefühlnur geringe Zeichen der Schwäche
Kopf- und GliederschmerzenKopfdruck wegen verschleimter Nebenhöhlen
trockener Reizhustenproduktiver Husten mit Auswurf
oft auch Erbrechen oder Durchfalllediglich leichte Übelkeit
nur sehr langsame volle Genesungschnelle Rückkehr der Leistungsfähigkeit

 

Wann zum Arzt bei Grippeverdacht?

Leider sind die Symptome für eine Grippe nicht immer eindeutig. Mitunter werden Anzeichen einer Erkrankung auch für Migräne gehalten. Sollten Sie nicht sicher sein, konsultieren Sie besser einen Arzt. Gerade bei älteren Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann es im schlimmsten Fall zu einer Superinfektion kommen, einer Entzündung der Atemwege, des Mittelohres, der Hirnhaut oder des Herzens.

Ein Arzt oder eine Ärztin kann anhand der Krankengeschichte oder auch durch einen konkreten Virusnachweis abklären, ob es sich um eine echte Grippe handelt, und Gegenmaßnahmen ergreifen. Zudem ist die positive Diagnose beim Gesundheitsamt meldepflichtig, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu behindern. Risikogruppen werden gegebenenfalls antivirale Medikamente verschrieben, ansonsten beschränkt sich die Behandlung auf eine Linderung der Symptome.

20.02.2020

Schlagworte

  • krankheit
  • therapie

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